Ein würdiger Rahmen für eine besondere Ehrung: Im Umfeld der 32. Bauhaus Juniorengala Mannheim, die auch 2026 wieder von den FREUNDEN gefördert wird, wurde Roland Frey am 13. Juni mit dem DLV Ehrenschild ausgezeichnet – einer der höchsten Würdigungen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Überreicht wurde sie im MTG Stadion von Dr. Jörg Bügner (DLV Vorstand Leistungssport) sowie Michael Schlicksupp und Paul Paszyna vom Badischen Leichtathletik Verband.
Der Leichtathletik seit über 50 Jahren verbunden
Roland Frey ist seit vier Jahrzehnten Mitglied der FREUNDE der Leichtathletik, davon 13 Jahre im Vorstand. Seit neun Jahren steht er dem Verein als Vorsitzender vor. Rechnet man seine aktive Zeit hinzu, blickt der 68 Jährige auf beeindruckende 54 Jahre Leichtathletik zurück.
Seine sportliche Laufbahn begann Anfang der 1970er Jahre. Als Mittel- und Langstreckler feierte er zunächst beim TV Helmsheim, später beim TuS Neureut, große Erfolge. Anfang der 1980er Jahre lief er 3:44,14 Minuten über 1500 Meter, 8:13,80 Minuten über 3000 Meter und 14:25,93 Minuten über 5000 Meter. 1981 wurde er süddeutscher Meister über 1500 Meter und erreichte viermal das Finale bei Deutschen Meisterschaften im Trikot des TuS Neureut, einem heutigen Mitgliedsverein der LG Region Karlsruhe.
Auch nach seiner aktiven Karriere blieb er der Leichtathletik eng verbunden. Als Trainer der SG Bad Schönborn führte er zahlreiche Lauftalente zu Deutschen Jugend- und Juniorentiteln sowie zu internationalen Einsätzen. Von 1986 bis 2010 war er zudem Leistungssportwart und Vizepräsident des Badischen Leichtathletik-Verbandes.
Seit 2017 FREUNDE-Vorsitzender
Im Vorstand der FREUNDE organisierte Roland Frey zunächst die FREUNDE Abende bei Deutschen Meisterschaften sowie Ticketing und Hotelkoordination. 2017 übernahm er von Hans Schulz den Vorsitz. Mit großem Engagement und tiefem Fachwissen – insbesondere im Nachwuchsbereich – erwarb er sich seither hohe Anerkennung.
Seine Leitidee ist bis heute unverändert: Junge Athletinnen und Athleten sollen die Begeisterung für die Leichtathletik spüren, die ihn selbst seit seinen Tagen als Mittelstreckler begleitet.
Text: Peter Middel; Foto: privat



