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Anträge für das kommende Kalenderjahr müssen bis zum 31. August 2021 an die FREUNDE der Leichtathletik (Geschäftsstelle Alfred Maasz, Am Steinlein 2b, 97753 Karlstadt) gerichtet werden. Unser Antragsformular ist unbedingt zu verwenden.

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Mehr­sprung / Drei­sprung

Zielgruppe
  • Athletinnen und Athleten U14 bis U16 und deren Heimtrainer
Ziel des Projekts
  • Förderung des Mehrfachsprungs als leichtathletische Grundlagenausbildung
Maßnahmen
  • Deutscher Mehrsprung-Cup
  • Berufung der Erstplatzierten in den Mehrsprung-Kader
  • Einladung zu Lehrgangsmaßnahmen
Projektverantwortliche

Dreisprung-Bundestrainer Charles Friedek und als Koordinator DLV-Disziplintrainer Massala Felski

FREUNDE-Ansprechpartner

Peter Busse

E-Mail: busse-ratingen@t-online.de

Markus Schnorrenberg

E-Mail: homepage@fdlsport.de


Berichte

Wo findet man Talente?

Joachim Höller war in Heft 4/2017 als ein neues Mitglied vorgestellt worden. Seither fühlt sich der Polizeibeamte unter FREUNDEN pudelwohl und ist fleißiger Besucher von Wettkämpfen, wo er Gleichgesinnte trifft. In Köln hat er dabei nun selbst ein neues Mitglied gewonnen.

Beim diesjährigen 8. Deutschen Talent-Mehrsprung-Cup im Leichtathletikzentrum der Deutschen Sporthochschule Köln lernte ich eine sehr talentierte 13jährige Leichtathletin sowie deren Trainer aus Baunatal kennen. Vor zwei Jahren hat die damals 11jährige Masha-Sol Gelitz mit der Leichtathletik begonnen. Heute steht sie in mehreren Sprung- und Sprintdisziplinen in der Deutschen Bestenliste in ihrer Altersklasse ganz oben.

Mit einer Meeting Rekordweite von 17,52 m gewann sie den von den FREUNDEN der Leichtathletik unterstützten Talent-Mehrsprungcup 2019 in ihrer Altersklasse. Hierbei sprang sie 180cm weiter als die Zweitplatzierte und 55cm weiter als der beste gleichaltrige männliche Teilnehmer. Neben dem Siegespokal und der Urkunde gab es eine Einladung zusammen mit ihrem Trainer zu einem DLV Sprunglehrgang.

Von einem Trainer, der Talente auf der Straße findet

Entdeckt wurde die junge Athletin 2017 auf eine ziemlich ungewöhnliche Art und Weise. Ihr heutiger Trainer beim GSV Eintracht Baunatal, Holger Menne, war in seinem eigentlichen Beruf als Polizeibeamter im Bereich der Verkehrserziehung im Rahmen einer Fahrradprüfung in Kassel tätig.

Im Gespräch mit meinem Polizeikollegen (der inzwischen auch FREUNDE-Mitglied geworden ist) berichtete er mir über die erste Begegnung mit Masha. „Sie fiel mir sofort auf dem Fahrrad von ihrer ganzen Bewegung her auf. Als Trainer von jugendlichen Leichtathleten habe er einen Blick dafür“. Für solche „Notfälle“ hat er dann immer ein Kärtchen mit allen Infos zum Leichtathletik-Training in Baunatal dabei. Mit ein paar freundlichen und motivierenden Worten übergab er ihr das Kärtchen und hoffte, dass er ein Interesse an der Leichtathletik bei ihr geweckt hatte.

Ein halbes Jahr war aber erst mal Funkstille. „Ich wollte nicht so gern allein zum Training gehen“, gegründete Masha die lange Wartezeit. Als eine Freundin auch eine Einladung zum Training erhalten hatte, entschlossen sich beide Mädchen zusammen zur Leichtathletik nach Baunatal zu gehen. Dort traf sie dann Holger Menne nicht als Polizist, sondern als Trainer an.

Leichtathletik-Kaderschmiede in Baunatal

Holger Menne betreut in Baunatal nahe Kassel eine Trainingsgruppe von acht talentierten Leichtathleten im Alter von 10 bis 20 Jahren. Vom Sprint über den Sprung bis hin zum Stab ist alles dabei. Seine Trainingsgruppe hat er in den vergangenen Jahren langsam aufgebaut. Seine von ihm trainierte Tochter Ekatarina war eine erfolgreiche Dreispringerin und wurde 2009 deutsche Vizemeisterin. Inzwischen hat sie mit dem Leistungssport aufgehört. Als Trainer ist Holger Menne weiter fast täglich in Sachen Leichtathletik unterwegs, entweder auf dem Trainingsplatz, beim Wettkampf oder er bereitet sich vor. Seine Familie kennt das nicht anders.

Masha probierte in den ersten Monaten einige Disziplinen aus. Obwohl sie zuvor gar keinen Sport betrieben hatte, erkannte ihr Trainer ihr großes Talent. „Masha hat eine große Sprungaffinität, das ist mir direkt aufgefallen und das schon nach wenigen Trainingseinheiten. Auch der Sprint liegt ihr.“

In den beiden Sprungdisziplinen steht sie mit einer Höhe von 1,55m sowie einer Weite von 5,46m in ihrer Altersklasse ganz weit oben in der deutschen Rangliste. Über die 60m lief sie mit 7,92 Sekunden eine ebenfalls herausragende Zeit.

Holger Menne beschreibt Masha als einen „Rohdiamanten“ mit vielfältigen technischen Fertigkeiten. „Sie ist zudem ein sehr positiver und extrem freundlicher Mensch. Sie nimmt die Dinge an, die ich ihr vermittle, sie hat Freude und Spaß am Sport, ohne Verbissenheit, aber sie ist leistungsorientiert, sie will gewinnen“. Im Verein wird sie inzwischen auch als die „kleine Maleika“ bezeichnet.

Masha hat ein große sportliche Ziele „Ich möchte irgendwann einmal an den Olympischen Spielen teilnehmen“. Da kommt Paris 2024 zu früh, aber angesichts der Leistungssteigerungen der letzten zwei Jahre, werden wir Masha-Sol Gelitz vielleicht bei den Olympischen Spielen in Los Angeles 2028 sehen – der Weg ist das Ziel.

(Joachim Höller)

Ergebnisse des 8. Deutschen Talent-Mehrsprung-Cups

Die Anlauflänge für den Fünfer-Mehrfachsprung ist unbegrenzt, der Absprung erfolgt aus einer 1,50m langen Absprungzone mit beliebiger Reihenfolge der Fußaufsätze.

Herausragend die Cup-Bestleistungen durch Holly Okuku (W14) und Masha-Sol Gelitz (W13) sowie eine starke Spitze bei der M15 – fünf Springer überboten deutlich die 19m-Marke.

JahrgangNameVereinWeite
Jungen
2004Finn FriedrichWSSV Suhl19,72 Meter
2004Finn FriedrichWSSV Suhl19,72 Meter
2005Steven FreundLAC Erdgas Chemnitz19,08 Meter
2006Max JahndorfFC Schalke 0416,97 Meter
Mädchen
2004Ruth HildebrandMTG Mannheim18,62 Meter
2005Holly OkukuGSV Eintracht Baunatal18,05 Meter
2006Masha-Sol GelitzGSV Eintracht Baunatal17,52 Meter
2007Freya BröklingTSV Schloß Neuhaus15,96 Meter
2008Hannah BauermannSC Olpe14,05 Meter

2,5 Tage voller Dreisprung in Chemnitz

Seit Jahren unterstützen die FREUNDE den Mehr- bzw Dreisprung. Im April trafen sich diesmal die besten Mehrfachspringer des Jahres 2018 zu einem Lehrgang. Insgesamt 12 Athleten und ihre Trainer hatten Nachwuchsbundestrainer Massala Felski und Jens Hoyer nach Chemnitz eingeladen. Bereits am Freitagabend fand die erste Trainingseinheit statt, bei der die Athleten hinsichtlich ihrer Sprinttechnik geschult wurden. Am Samstag stand dann das Thema Springen im Vordergrund. Der abrollende Fußaufsatz und die Körperposition beim Springen waren Hauptaugenmerk. Am Sonntag war u.a. ein Wettkampf angesetzt.

Neben dem Lehrgang fand eine zweitägige Weiterbildung für knapp 30 Trainer zum Thema Dreisprung statt. Der Themenschwerpunkt war auch hier zunächst nicht das Dreispringen, sondern das Sprinten. Die Teilnehmer sollten lernen, dass der Anlauf beim Dreisprung eine entscheidende Rolle einnimmt. Neben den Schlüsselpositionen, bezogen auf den Dreisprunganlauf, wurden die Teilnehmer auch auf die technischen Hauptpunkte beim Dreisprung geschult. Hierbei ging es vor allem darum, Fehler zu sehen, zu korrigieren und Lösungsansätze innerhalb des Trainings zu erarbeiten. Nach drei Tagen und einem sehr positiven Feedback, wurden Pläne für die nächsten Lehrgänge dieser Art geschmiedet. Im Herbst 2019 wird sich das Dreisprungteam vermutlich in Richtung Stuttgart begeben.


7. Deutscher Mehrsprungcup

Am 7. und 8. Dezember trafen sich knapp 50 sprungwütige Athleten in Hannover, um beim 7. Deutschen Talent-Mehrsprung-Cup ihr Sprungvermögen unter Beweis zu stellen. Am Anreisetag nahm Nachwuchs-Bundestrainer Massala Felski die Teilnehmer in Empfang und gab den mitgereisten Trainern am Abend noch einen theoretischen Input bei einem Vortrag zum Thema „Lauf- und Sprungmechanik von Mehrfachsprüngen“.

Am Samstag stand Mehrsprung auf dem Programm

Am Samstag war es dann soweit. Nach der Begrüßung durch Dreisprung-Bundestrainer Charles Friedek, starteten alle Teilnehmer über die 30m fliegend., bevor es zum Mehrsprung ging. Die jüngste Teilnehmerin, gerade mal Jahrgang 2008 aus Thüringen, zeigte eindrucksvoll, dass ein 5er-Sprunglauf auch mit 10 Jahren kein Problem darstellt.

Beinahe ein neuer Rekord beim Cup

Fast hätte es bei der W15 durch Julia Holzmann (TV Ratingen) einen neuen Meisterschafts-Rekord (17,73m) gegeben. Dieser besteht bereits seit dem Jahr 2013 und wird von Victoria Fichtel (TG Schwenningen) gehalten. Er wurde um nur vier Zentimeter verfehlt. Bei der W14 siegte Marie Herre (Erfurter LAC) mit 17.09m, bei der W13 Holly Okuku (GSV Eintracht Baunatal) mit starken 17,18m. Bei den Jungen siegten Steven Freund (LAC Erdgas Chemnitz) mit 17,55m (M13), Jonathan Titz (TSG Rohrbach) mit 18,01m (M14) und Lukas Lieps (LAC Erdgas Chemnitz) mit 18,68m bei der M15.

Alle Medaillengewinner werden 2019 zu einem ebenfalls von den FREUNDEN finanzierten Lehrgang eingeladen.


Neue Überlegungen beim Mehrsprung-Projekt

Dreisprung-Bundestrainer Charles Fridek und Nachwuchsbundestrainer Massala Felski, die vor sechs Jahren den mit Fördermitteln der FREUNDE ins Leben gerufenen Talent-Mehrsprung-Cup ins Leben gerufen haben, denken über Neuerungen nach, damit das Projekt noch mehr Wirkung entfaltet. Ziel der zweitägigen Maßnahme ist die Integration von Horizontalsprüngen in das alltägliche Training von Nachwuchsathleten. Dabei werden die drei Erstplatzierten eines Jahrgangs der jeweils 13- bis 15-Jährigen in einen Kader aufgenommen und mit ihren Heimtrainern zu weiteren Lehrgangsmaßnahmen eingeladen

Über mangelnden Zuspruch konnte der bundesweite Sichtungswettbewerb sich nicht beklagen, der 2012 in Erfurt startete, danach in Köln und Hannover stattfand. Es gab allerdings keine Qualifizierungsvorgaben, doch nahmen viele der späteren Endkampfteilnehmer an Deutschen Jugendmeisterschaften daran teil und auch der Erfahrungsaustausch mit den Heimtrainern fand großen Anklang.

Dieses Jahr sollen jedoch erstmals auf erweiterter Landesebene Wettkämpfe vorgeschaltet werden; als Austragungsorte sind Köln, Erfurt, Stuttgart und Chemnitz vorgesehen. Das „Finale“ soll dann wiederum in Köln stattfinden. Mit diesem Konzept hofft man zudem, zusätzliche Finanzierungsquellen zu erschließen, um den Cup auch langfristig ohne Hilfe der FREUNDE organisieren zu können.


Die FREUNDE fördern den Mehrsprung

Am 24. und 25. März haben sich die im Dezember 2016 beim von den FREUNDEN finanzierten 5. Deutschen Talent-Mehrsprung-Cup gesichteten Athletinnen und Athleten zusammen mit ihren Heimtrainern auf den Weg nach Hannover gemacht, um auf einem zweitägigen Lehrgang gemeinsam an der Form für den Sommer zu feilen. Insgesamt 14 Nachwuchspringer/innen und ihre Heimtrainer/innen waren der Einladung des DLV Dreisprung-Teams gefolgt und haben in mehreren Theorie- und Praxiseinheiten ein intensives Trainingswochenende verlebt. Die Leitung des Lehrgangs hatten die beiden Bundestrainer Dreisprung für den C-Kader (Männer bzw. Frauen) Massala Felski und Jens Hoyer.


Die FREUNDE finden Mehrsprung prima!

Mitte März fand der zweite Mitteldeutsche Mehrsprungcup in Chemnitz statt. Insgesamt 72 Starter aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gingen hierbei an den Start um sich im Mehrfachsprung und in 5 anderen Testübungen zu messen. Die Veranstaltung ist in Verbindung mit dem von den FREUNDEN geförderten Deutschen Talent-Mehrsprung-Cup zu sehen und wurde von Jens Hoyer (Disziplintrainer Dreisprung weiblich C-Kader) initiiert.

Das Programm

Neben dem Herzstück der Veranstaltung – dem 5er Sprunglauf – wurden weitere Leistungsvoraussetzungen hinsichtlich der Technik, Schnelligkeit, Kraft, Athletik und der körperlichen Voraussetzungen getestet. Inhaltlich wurde sich dabei an den einheitlichen Teststandards des „DLV-Talentetest“ orientiert, der erstmalig im Rahmen des Fair-Play-Camps 2016 in Kienbaum für den D/C-Kader durchgeführt wurde. Somit konnte für die Talentförderung ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer stärkeren Vernetzung von Maßnahmen des Spitzenverbandes mit seinen Landesfachverbänden getan werden.

Die Auswertung

Anhand der Sprungweiten des Mehrfachsprungs wurden die Sieger und Platzierten des Abends ermittelt und mit T-Shirts, Urkunden und Teilnahmeurkunden geehrt. Dabei gab es von der AK12 bis zur U18 eine Reihe toller Leistungen zu verzeichnen.

Im Laufe der kommenden Woche sollen alle Teilnehmer eine ausführliche Einschätzung ihrer Gesamtergebnisse erhalten. Die Auswertung der Daten und die integrierte Einschätzung der Sprungtechnik werden durch Dr. Uwe Wenzel (IAT Leipzig) und Jens Hoyer vorgenommen. Das Ziel soll sein, jedem Athleten eine Stärken/Schwächen-Analyse zukommen zu lassen, und somit Anreize und Verbesserungsvorschläge für das anstehende Training zu liefern.

Ausblick

Eine dritte Auflage des Mitteldeutschen Mehrsprungcups wird voraussichtlich im Herbst 2017 stattfinden. Wo, wird in den folgenden Wochen noch zwischen den Verbänden geklärt. Jens Hoyer: „Wir hoffen auf weitere ansteigende Teilnehmerzahlen und darauf den einen oder anderen Athleten bei Deutschen Meisterschaften im Sprint, Drei-, Weit- oder Hochsprung wieder zu sehen. Wir versuchen die Veranstaltung mit jeder Auflage ein Stück besser zu machen und hoffen auf die weitere Unterstützung aller Sprung-und Sprintbegeisterten Athleten und deren Trainer und Übungsleiter. Über Kritik, Feedback und Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen.“


Förderprojekt: Mehrsprung

Unter der Leitung des zum Jahresende zum DLV-Disziplintrainer ernannten Massala Felski fand unter den Augen des neuen Bundestrainers Dreisprung Charles Friedek, im Sportleistungszentrum Hannover bereits die 5. Auflage des von den Freunden der Leichtathletik unterstützen Sichtungsprojekts für junge Nachwuchsspringer statt.

Die Veranstaltung brachte starke Leistungen und einen neuen Teilnehmerrekord. 60 Talente der Jahrgänge 2001 bis 2003 aus 23 Vereinen gingen an den Start. In allen Altersklassen wurden die Siegerweiten aus dem vergangenen Jahr übertroffen.

Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Julia Holzmann (TV Ratingen), die sich im Jahrgang 2003 mit 17,32 m nicht nur Platz 1. sicherte, sondern auch eine neue Mehrsprung-Cup Bestleistung aufstellte. Eine weitere Bestleistung gab es in der Altersklasse 2002 bei den männlichen Teilnehmern. Hier setzte sich Kevin Brucher (LC Jena) mit starken 19,57 m an die Spitze des Feldes. Beinahe hätte Niklas Sammet (MTG Mannheim) in der Altersklasse 2001 für die dritte Bestleistung des Tages gesorgt. In einem spannenden Wettkampf übertrafen hier gleich zwei Athleten (2. Platz Tim Kuhn, SV Vorwärts Zwickau) die magische 20 m Marke. Am Ende hatte der Athlet der MTG Mannheim jedoch die Nase vorn und verfehlte mit 20,90 m die Mehrsprung-Cup Bestleistung aus dem Jahr 2014 (20,92 m) um nur 2 cm.

Auch eine für die angereisten Trainerinnen und Trainer angesetzte Abendveranstaltung fand ein positives Echo. Bundestrainer Charles Friedek und die beiden für den C-Kader des DLV zuständigen Sprungtrainer Massala Felski (Köln) und Jens Hoyer (Chemnitz) konnten mehr als zwei Dutzend Interessierte begrüßen. Die Einführung von Massala Felski zum Thema Sprung und Laufmechanik leitete ein rege Diskussion ein. Neben technischen Aspekten wurden auch Trainingsinhalte intensiv besprochen. Die große Zahl der Trainer, die ohne Athleten angereist waren, zeigt, das solche Veranstaltungen gewünscht sind und einen nachhaltigen Mehrwert für die Trainer bieten können.


Bericht 2016: Förderprojekt Mehrsprung

Seit fünf Jahren unterstützen die FREUNDE die Talentsichtung für den Dreisprung, indem sie einen jährlichen Cup-Wettbewerb und anschl. Lehrgangsmaßnahmen finanzieren. Stets dabei: die Heimtrainer, deren fachlicher Austausch uns sehr wichtig ist. Die sportliche Leitung und die organisatorische Arbeit liegen bei Bundesnachwuchstrainer Charles Friedek und Massala Felski (Projektmanager beim ASV Köln).

Horizontalsprünge bilden einen wichtigen Bestandteil einer guten leichtathletischen Grundlagenausbildung und damit ein sinnvolles Trainingsmittel im Basistraining für den Sprung- aber auch den Sprint- und Wurfbereich. Aus diesem Grund suchte der DLV Anfang Dezember 2016 erneut im Sportleistungszentrum Hannover die besten Mehrfachspringer aus dem ganzen Bundesgebiet. Der Deutsche Talent-Mehrsprung-Cup ist eine Sichtungsmaßnahe und richtet sich an alle Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen U16 (Jg.01, Jg.02), und U14 (Jg.03). Im Rahmen dieser Veranstaltung hatte das Dreisprung-Team des DLV schon am Samstag die Trainer aller teilnehmenden Sportler und Interessierte zu einem Vortrag zum Thema „Lauf- und Sprungmechanik“ und anschließender Diskussionsrunde eingeladen.

Disziplinbeschreibung: Mehrfachsprung aus beliebigem Anlauf

Die Anlauflänge ist unbegrenzt, der Absprung erfolgt aus einer 1,50m langen Absprungzone mit beliebiger Reihenfolge der Fußaufsätze (siehe Abbildung). Auf Grund der verschiedenen Leistungsklassen ist eine Aufteilung in 3 Sprungzonen mit unterschiedlicher Entfernung zum Grubenrand erforderlich. Sprungzone 1(16,00m-14,50m), Sprungzone 2 (14,50m-13,00m) und Sprungzone 3 (13,00m-11,50m). Die gewählte Sprungzone ist vor dem Wettkampf anzugeben, kann aber innerhalb des Wettkampfes (nach Absprache mit dem Kampfrichter) gewechselt werden.

Die drei Erstplatzierten eines Jahrgangs werden in den Mehrsprung-Cup-Kader aufgenommen und mit ihren Heimtrainern zu Lehrgangsmaßnahmen eingeladen.

Weitere Informationen findet man unter www.deutscher-mehrsprung-cup.de

(Bericht: Massala Felski)

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