Fair-Play-Camp

Zielgruppe:

  • D/C-Kaderathletinnen und Athleten

Ziel des Projekts:

  • Persönlichkeitsentwicklung, Teambildung

Zielgruppe:

  • „U18 Nationalmannschaft“

Maßnahmen:

  • Gemeinsame Trainingseinheiten
  • Workshops zu Anti-Doping und Fair-Play-Themen
  • Informationen zu internationalen Meisterschaften

Projektverantwortlicher:

  • DLV (Benjamin Heller)

FREUNDE-Ansprechpartner:

portrait_schnorrenbergMarkus Schnorrenberg
Telefon: 0172 5449710

E-Mail: homepage@fdlsport.de

Fair-Play-Camp 2018

Insgesamt 59 Athletinnen und Athleten des NK2-Kaders kamen in diesem Jahr zum 21. Fair-Play-Camp in der Hermann-Neuberger-Sportschule zusammen. Maßgeblich unterstützt wurde die Maßnahme durch den Förderverein Freunde der Leichtathletik. Auf der Tagesordnung standen neben vielen Workshops zu den Themen Fair-Play, Dopingprävention und Sportpsychologie auch sportmotorische und kognitive Tests. Für viele der anwesenden Sportler war es der erste Kontakt zu den Nachwuchsbundestrainern und dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV).

Fair-Play, Anti-Doping und Sportpsychologie im Fokus

Mit motivierenden Worten richteten sich zunächst Dominic Ullrich (DLV Vizepräsident Jugend) und U18-Bundestrainer Jörg Peter am Eröffnungsabend an die Sportler. Die Jugendlichen seien die besten deutschen Athleten ihres Alters. Aus ihren Reihen entwickle sich das Potenzial, bei  den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles (USA) zu starten. Als Einstieg stand anschließend ein erster Workshop zum Thema Fair-Play auf dem Plan. Was bedeutet eigentlich Fair-Play, was ist fair und was ist unfair? Anhand realer Fallbeispiele erarbeiteten die Teilnehmer in Kleingruppen unter Moderation von Dominic Ullrich Antworten auf diese Fragestellungen.   

Erstmalig im Rahmen des Fair-Play-Camps fand auch ein Beitrag über die Sportpsychologie statt. Erste Einblicke in das breite Themenfeld vermittelte Sportpsychologe Moritz Anderten. Für die Doping-Prävention sensibilisierte derweil Jugendbotschafter Kai Peters. Dieser zeigte unter anderem anhand eines Filmes den Sportlern den Ablauf einer Dopingkontrolle und brachte ihnen in einer regen Diskussionsrunde den Unterschied der einzelnen Substanzen/Medikamente näher.

Sportmotorische Test zum besseren Kennenlernen

Neben den Workshops gab der Zeitplan Platz für verschiedene Tests her. „Wir kennen die Leistungen der Athletinnen und Athleten aus den Ergebnislisten. Mit den analytischen Tests, wollen wir sie besser kennenlernen sowie Stärken, aber auch Schwächen aufdecken“, sagte der leitende U18-Bundestrainer Jörg Peter.

Dazu gehörten zum einen sportmotorische Tests, die unters der Leitung der Mitarbeiter des IAT (Institut für Angewandte Trainingswissenschaft) durchgeführt worden sind. Dabei mussten die Athleten 60-Meter-Sprint, Sprungläufe, Kugel-Schocken und den Cooper-Tests absolvieren.

Ein weiterer durchgeführter Test war der Functional Movement Screen (FMS). “Das ist ein funktionaler Bewegungstest, bei dem es darum geht, frühzeitig Defizite aufzudecken und ihnen dann (auch prophylaktisch) entgegenzuwirken“, erklärt Physiotherapeut Stephan Maier, der gemeinsam mit Viola Engelhardt das FMS mit den Athleten durchführte. Durch sieben verschiedenen Übungen wurden Koordination, Beweglichkeit, Kraft und Stabilität der Athleten getestet.

Auf die psychologischen Leistungskomponenten kam es beim Wiener Testsystem (WTS) an. Psychologe Prof. Dr. Lau wurde bei der Durchführung  von den Jugendbotschaftern Sportpsychologie unterstützt. Es wurden die mentalen und kognitiven Anforderungen bei Wettkämpfen simuliert. Dabei wurde gemessen, wie die Sportler auf Stress und unter Druck reagieren.

Neben den Tests blieb auch noch Zeit für das Training mit den Bundestrainern in den jeweiligen Disziplinblöcken. „Das Training bietet eine gute Möglichkeit, die jungen Talente schon früh auf ihrem Weg zu begleiten und weiter zu verfolgen“, Massala Felski (U18-Bundestrainer Dreisprung).

Zu Gast in der „Sportarena“ des Saarländischen Rundfunks

Eines der Highlights des Fair-Play-Camps war der Besuch des Saarländischen Rundfunks. Zunächst bekam die Gruppe eine kurze Führung durch das Gebäude des Fernsehens und Radio und anschließend durften alle mit in die Live-Sendung „Sportarena“. Im Studio gab es ein Interview mit der Athletin Saskia Woidy und dem Bundestrainer Jörg Peter.

Nach dem Studiobesuch ging es weiter mit dem Athletentalk mit Saskia Woidy (LAZ Saar 05 Saarbrücken). Die junge U18-Athletin war vor zwei Jahren selbst Teilnehmerin des Fair-Play-Camps in Kienbaum. In diesem Jahr belegte sie bei den Youth Olympic Games (YOG) in Buenos Aires den siebten Platz im Weitsprung. Woidy berichtet den interessierten Zuhörern von ihrem erlebnisreichen Jahr von der EM in Györ über die YOG und gab Einblicke, wie alles abgelaufen ist. Zwischendurch beantwortete sie auch Fragen beispielsweise über die Vereinbarkeit von Schule und dem Leistungssport.Für die Nachwuchsathleten waren das sehr aufschlussreiche Tage. „Durch das FPD bekommt man die Gelegenheit neue Leute kennen zu lernen und schon gleich Bezugspersonen für die aufkommenden Wettkämpfe zu haben. Durch das Training mit den Bundestrainern lernt man auch neue alternative Trainingsvarianten kennen. Mit den Tests bekommt man einen Überblick über seine Stärken und Schwächen und kann gezielt daran arbeiten. Generell ist es schön, dass man mit dem DLV näher in Kontakt tritt“, berichtet Lena Zintl (Stabhochsprung).

Auch Roman Jocher (Mehrkampf) konnte dem FPC nur positives entnehmen: „Es ist schön, mit den anderen Athleten und auch Trainern den fairen Sport zu zelebrieren und durch Teambuilding-Aktionen sich besser zu verstehen. Das gemeinsame Training hat sehr viel Spaß gemacht, auch die Workshops waren sehr spannend und ich konnte vieles lernen. Spannend find ich die NADA-App die ich durch den Workshop Anti-Doping kennen gelernt habe, durch die man gut informiert wird“

Mit einem Leichtathletik-Quiz endete das diesjährige Fair-Play-Camp. Zu gewinnen gab es die Notizbücher der Deutschen Leichtathletik-Jugend. Die Athleten haben das Camp mit neuem Wissen und vor allem neuen Kontakten und Freunden verlassen. Weiter geht es im März 2019 mit dem Talent-Camp in Kienbaum.

 

(Text: Laura Rindt und Danny Schott) 

Fair-Play-Camp 2017: Training, Workshops und ganz viel Spaß

Fünf intensive Tage liegen hinter den Teilnehmern des 20. Fair-Play-Camps, welches die Freunde der Leichtathletik e.V. unterstützen. Neben Workshops, Training und verschiedenen Tests standen auch Teambuilding und Spiele auf dem Programm. So traten die jungen Athleten die Heimreise mit neuem Wissen, weiteren Erfahrungen, aber auch vielen gewonnen Kontakten und Freundschaften an.

78 Athleten fanden sich in der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken zusammen. Trotz des Dauerregens war die Stimmung gut und alle waren neugierig darauf, was in den nächsten Tagen passieren würde. Für viele Athleten war es der erste Kontakt mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV).

Wie wichtig das Thema Doping-Prävention im Sport ist, machten die Jugendbotschafter Doping-Prävention mit einem Workshop deutlich. Neben der Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln wurden auch andere hilfreiche Themen, wie der Ablauf einer Dopingkontrolle besprochen. Die Jugendbotschafter Sportpsychologie, ein völlig neues Konzept der Deutschen Leichtathletik-Jugend (DLJ), betreuten das Wiener Testsystem (WTS) und unterstützten den anwesenden Psychologen Prof. Dr. Lau. Neben dem WTS gab es einen weiteren Test zur Erfassung der Beweglichkeit und Stabilität, hierfür waren extra zwei Physiotherapeuten des DLV vor Ort. Neben dem Training trafen sich die Athleten abends um sich näher kennenzulernen und als Gruppe zu agieren.  Ein Abend stand unter dem Motto „Praxiserfahrung Inklusion“, da jedes Jahr auch Athleten des Behindertensportverbandes teilnehmen. Hier konnten alle ihr Geschick und die Teamfähigkeit in einem Parcours unter Beweis stellen, den sie mit verschiedenen körperlichen Einschränkungen (verbundene Augen, einbeinig, ohne Arme) absolvieren mussten. Besonderen Wert wurde auch auf das Thema Fair-Play gelegt. Hierzu sprach der neue Vorsitzende des Bundesausschuss Jugend Dominic Ullrich, welcher einen Workshop zu dem Thema leitet.

Fair-Play-Camp in der „Sportarena“

Ein besonderes Highlight für die Athleten war der Besuch des Saarländischen Rundfunks. Ein Teil der Gruppe durfte im Publikum der Live-Sendung „Sportarena“ sitzen und der Rest der Gruppe bekam eine Führung. Bereits am Vortag schaute ein Kamerateam in der Leichtathletikhalle vorbei um ein kleinen Beitrag über das Fair-Play-Camp zu drehen. Im Studio gab es dann noch ein kurzes Interview mit dem Bundestrainer U18 & Sichtung Jörg Peter. Nach dem Studiobesuch ging es spannend weiter, denn Laura Müller (LC Rehlingen) erwartete bereits die neugierigen Teilnehmer zum „Athletentalk“. Sie berichtete über ihre Motivation, die Vereinbarkeit von Schule und Sport, Erfolge, aber machte auch deutlich, dass es auf dem Weg nach oben viele Schwierigkeiten und Zweifel gibt. Im Anschluss stellten die Teilnehmer interessiert ihre Fragen an die Sprinterin und durften Fotos mit ihr machen.

Gelungener Abschluss

Das Fair-Play-Camp endete mit einem gemeinsamen Abschlussabend, dabei wurden sich lustige Bilder einer Fotoaktion (z.B. zum Thema Geschlechtertausch) der letzten Tage angeschaut. Danach absolvierten die Teilnehmer, aufgeteilt in sechs Gruppen, kleine Aufgaben und Wetten, um einen der begehrten JuLe-Spikesbeutel zu gewinnen. Alle Teilnehmer blicken auf fünf spannende Tage zurück und freuen sich schon auf ein Wiedersehen.

(Text: Liv Kornhuber) 

Workshops, Training und Teambuilding: Das Fair-Play-Camp

Vom 11. bis zum 15. November haben sich in Kienbaum 69 Athleten aus ganz Deutschland, darunter auch Sportler mit körperlicher Behinderung, sowie zahlreiche Trainer und Betreuer für das 19. Fair-Play-Camp, welches jährlich von den „Freunden der Leichtathletik“ unterstützt wird, versammelt. Auf dem Programm standen Vorträge, Workshops, Teambuilding, Tests sowie Training und ein abwechslungsreiches Abendprogramm.  

In Kienbaum kamen viele Jugendlichen zum ersten Mal in Kontakt mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), welcher seinen Nachwuchs an diesem verlängerten Wochenende auf den unterschiedlichsten Ebenen förderte. „Zu Fair-Play zählt auch ein sauberer Sport“, berichteten die Jugendbotschafter Doping-Prävention. Von der Klärung des Begriffs „Doping“ bis hin zur Dopingkontrolle stellten sie die zahlreichen Themen in diesem Bereich vor. Auch der Athletentalk mit Julia Ritter, Fair-Play-Camp-Teilnehmerin 2013 und U18-Weltmeisterin im Kugelstoßen, bot den Zuhörern interessante Informationen und Motivation für die Zukunft.

Um den Spaß nicht zu kurz kommen zu lassen, gab es während der gesamten Zeit verschiedene Tagesrätsel für die Teilnehmer, bei denen sie einen Adventskalender gewinnen konnten. Vor allem bei der Aufgabe Gummibärchen in einem Glas möglichst genau abzuschätzen, gaben sich die Jugendlichen größte Mühe, um dieses dann auch zu gewinnen.

Auch Geschichte auf dem Programm

In diesem Jahr mussten die Jugendlichen unterschiedliche Tests in ihren Disziplinen absolvieren bei denen ihre psychische Belastbarkeit, Ausdauer, Koordination und Kraftfähigkeit getestet wurden. Alle Athleten waren dabei sehr diszipliniert und haben gute Leistungen erbracht. Bei einem Besuch in der Unterdruckkammer konnten sich die Athleten die Trainingsmöglichkeiten zur Leistungssteigerung zu DDR-Zeiten näher anschauen und in einem Film wurde ihnen die Entwicklung des Bundesleistungszentrums in Kienbaum gezeigt.

An den Abenden trafen sich alle Athleten in der Sporthalle um sich näher kennenzulernen und als Gemeinschaft einander zu vertrauen und gemeinsam zu agieren. Ein Abend stand unter dem Thema „Praxiserfahrung Inklusion“. Hier konnten sie ihr Geschick und Teamfähigkeit unter Beweis stellen und einen Parcours mit unterschiedlichen körperlichen Einschränkungen (verbundene Augen, ohne Arme, einbeinig) gemeinsam absolvieren. Beim Blindenfußball hatten die Athleten sehr viel Spaß und mussten allein ihrem Gehör vertrauen.

Sarah Dingeldey

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Hier schreibt Michael Gernandt, FREUNDE-Mitglied und langjährige Sportchef der Süddeutschen Zeitung, regelmäßig seine Kolumne. Als einer der angesehensten Leichtathletik-Journalisten in Deutschland und ehemaliger Sprinter ist Michael Gernandt als echter Insider zu bezeichnen. In seiner Kolumne nimmt er kein Blatt vor den Mund.