In Sachen Leicht­ath­letik tut sich in Dortmund eine Menge! Nicht nur findet dort am 17./18. Februar kommenden Jahres wieder einmal die Hallen-DM statt, sondern 2019 soll die Körnig-Halle zu einem hochmo­dernen Leichtathletik-Zentrum mit sechs Rundbahnen umgebaut werden. Damit kann Dortmund auch inter­na­tional mithalten. Den Auftakt für die Wieder­be­lebung der alten Leichtathletik-Hochburg bildet ein Meeting bereits im Januar 2018. Die FREUNDE der Leicht­ath­letik begleiten diese Anstren­gungen mit großer Sympathie und fordern ihre Mitglieder auf, dies durch einen Besuch der Veran­stal­tungen auch auszu­drücken. Wir freuen uns heute schon auf spannende Wettkämpfe in der Westfa­len­me­tropole!

Näheres dazu in einem Bericht von FREUNDE-Mitglied Peter Middel:

Nach einer 14-jährigen Auszeit wird es im kommenden Jahr wieder ein inter­na­tio­nales Hallen-Meeting in Dortmund geben. Das Revival findet am 21. Januar 2018 in der Helmut-Körnig-Halle statt. „Wir wollen das frühere Sparkassen-Indoor-Meeting wieder aufleben lassen. Aller­dings wird die Veran­staltung in einem kleineren Rahmen statt­finden. Für die Außen­dar­stellung von Dortmund ist solch ein Meeting recht wichtig. Dortmund ist eine Leichtathletik-Hochburg und soll es auch in Zukunft bleiben, “ erklärte Organi­sa­ti­onschef Bernhard Bußmann bei einer Presse­kon­ferenz der LG Olympia Dortmund.

Das zarte Pflänzlein, das man am 21. Januar setzen will, soll schon bald über ein festes Wurzelwerk verfügen. Die Verant­wort­lichen der LG Olympia Dortmund hoffen auf eine ähnliche Entwicklung wie beim Sparkassen-Indoor-Meeting, das 1995 mit 500 Zuschauern recht bescheiden begann. In den Folge­jahren erlangte das Hallen-Event, das bis 2004 ausge­tragen wurde, sogar IAAF-Status  und nahm in dem Ranking der weltbesten Hallen-Meetings immer einen vorderen Rang ein.

Zahlreiche Olympia­sieger, Welt- und Europa­meister präsen­tierten sich in Arena an der Strobel­allee hautnah dem begeistert mitge­henden Publikum. Abgesehen von der ersten Auflage konnte die LG Olympia Dortmund immer ein volles Haus melden.

Unver­gessen ist der Auftritt von Danny Ecker (TSV Bayer Lever­kusen), der am 11. Februar 2001 im Stabhoch­sprung über sechs Meter flog und damit einen neuen deutschen Hallen­rekord aufstellte, der noch heute Gültigkeit hat. Auch der Weltre­kordlauf der Ungarin Gabriela Szabo am 13. Februar 1999 über 5000m in 14:47,35 Minuten ist vielen Leichtathletik-Fans noch in bester Erinnerung. In die Analen des Meetings  gingen auch der Hallen-Europarekord der Russin Svetlana Feofanova, im Stabhoch­sprung mit 4,64m und der U20-Hallen-Weltrekord des jungen Juriy Borza­kovsky über 800m mit 1:44,35 Minuten ein. Das Meeting wurde vor 14 Jahren einge­stellt, weil es dafür keinen Sende­platz mehr im Fernsehen gab. Die Folge war, dass einige Sponsoren sich zurück­zogen.

Die Sport­stadt Dortmund möchte sich nicht nur über den Fußball definieren. 2018 wird die Westfa­len­me­tropole diesem ehrgei­zigen Ziel einen  großen Schritt näher kommen, denn neben den deutschen Hallen­meis­ter­schaften am 17./18. Februar in der Helmut-Körnig-Halle kommt  nun die Neuauflage des Indoor-Meetings hinzu, das  ein Appetit­an­reger für natio­nalen Titel­kämpfe sein soll.

Insgesamt zehn Wettbe­werbe, die von Sprints mit und ohne Hürden über Mittel­strecken bis hin zum Weit- und Stabhoch­sprung reichen, werden am dritten Januar- Sonntag in der Helmut-Körnig-Halle angeboten. Die LG Olympia Dortmund hofft als Veran­stalter zehn deutsche Meister für das zweistündige Programm verpflichten zu können. Mit Namen hielt sich die LGO heute noch bedeckt. Sie sollen erst bekannt geben werden, wenn die Athle­tinnen und Athleten ihre endgültige Start­zusage abgegeben haben.

Fest steht bisher lediglich, dass sich die Lokal­ma­tadore der LG Olympia Dortmund vor heimi­schem Publikum präsen­tieren möchten. So wird auf jeden Fall 400m-Läufer Torben Junker, der 2017 mit dem DLV Team-Europameister wurde, dabei sein. Junker trifft u.a. auf den türki­schen Hallen­re­kordler Yavuz Can, der eine persön­liche Bestzeit von 45,51 Sekunden hat. Der DLV-Jahresbeste über 400m, Alexander Gladitz (Hannover 96), will zu seinem Hallensaison-Einstand über 200m antreten und wird sich dabei mit Roger Gurski (LG  Rhein/Wied) und Maurice Huke (TV Watten­scheid) messen.

Bernhard Bußmann, der sich bereits 1995 als Mitor­ga­ni­sator des damaligen Indoor-Meetings engagierte, hatte noch viele Ordner mit vielen wichtigen Meeting-Unterlagen  zuhause im Schrank liegen, sodass er  die Neuauflage wieder den Hut aufge­setzt bekam.

Der frühere Mittel­streckler ist seit über einem Jahr Vorsit­zender des westfä­li­schen Leichtathletik-Ausschusses und ließ sich daher gerne in die Pflicht nehmen:  „Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen unter­stützt die positive Entwicklung in Dortmund, denn die Westfa­len­me­tropole verfügt über eine Leichtathletik-Halle, die nur für Leichtathletik-Zwecke genutzt wird. Solch eine Halle muss immer mit Leben gefüllt werden. Dazu soll in Zukunft auch wieder ein Top-Meeting zählen,“ betonte Bernhard Bußmann.

Der westfä­lische LA-Vorsitzende warf bereits den Blick in die Zukunft. 2019 soll die Halle an der Strobel­allee zu einem hochmo­dernen Leichtathletik-Zentrum mit sechs Rundbahnen, einer neuen Tribüne und neuen Funkti­ons­räumen umgebaut werden.

Das neue Leichtathletik-Schmuckkästchen soll 2020 eröffnet und langfristig Schau­platz der neuen Meeting-Serie werden.

Tickets für den Meeting-Auftakt am 21. Januar 2018 werden ab Dezember u.a. über die Geschäfts­stelle der LG Olympia Dortmund zum Preis von 8,00 Euro angeboten. Gleich zu Beginn des Vorver­kaufs startet ein Weihnachts­special. Dann gibt’s bis zum 23. Dezember fünf Tickets für nur 30 Euro.

Weitere Infos unter www.indoormeeting.de

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